Über uns

Die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. stellt sich vor.

Die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. Hilfe zur Selbsthilfe Demenz wurde am 21. November 2015 in Hohenstein (Hessen), Ortsteil Born im Alten Rathaus von elf Gründungsmitgliedern gegründet.

Anfang Januar 2016 wurde die Gesellschaft Mitglied in der Deutschen Alzheimer Ge sellschaft e.V. und stellte sich damit deren Leitsätzen. Mittlerweile haben wir uns unsere eigenes Profil geschaffen. Im Februar 2016 übernahm Herr Landrat Burkhard Albers das Amt des Schirmherrn. Jetzt freuen wir uns, dass es  sein Nachfolger Herr Landrat Frank Kilian mit Leben füllt.

Der Verein profiert nach wie vor von der finanziellen Starthilfe des Rheingau-Taunus-Kreises durch die Aufnahme in das Programm „Rat und Tat kreisweit“.  Spenden und wachsende Mitgliederzahlen helfen uns, den Verein weiter aufzubauen. Die Kooperationen mit unseren Partnern ermöglicht einen kreisweiten Einsatz. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit sind wir mittlerweile schon recht bekannt. Der  engagierte persönlichen Einsatz des Vorstands  in der Geschäftsführung, bei der Leitung von Gesprächskreisen und in der Beratung „zahlt“ sich aus. Wir freuen uns, dass es uns außerdem gelingt, das Projekt Netzwerk Demenz Rheingau-Taunus voranzubringen. Froh sind wir darüber, dass wir kompetente Honorarkräfte zur Unterstützung gewinnen konnten. Unser Leitsatz „Begegnungen, die verändern“ ist nicht nur eine leere Phrase, sondern gelebte Praxis, über die wir uns immer wieder freuen.

Jetzt haben wir endlich unseren ersten Flyer fertig.

Hier können Sie ihn herunterladen.

Flyer AlzG RTK 03/2018

65329 Hohenstein (Hessen) im März 2018

Der Vorstand

Beate Heiler-Thomas (1. Vorsitzende) hat einen Master of Arts (Social Works) mit Schwerpunkt Sozialraumentwicklung und –organisation, ist Diplom Sozialpädagogin (FH) und zertifizierter Coach (FH). Am Anfang ihrer Berufstätigkeit stand eine kaufmännische Ausbildung mit praktischer Tätigkeit im Reiseverkehrswesen und Spirituosengroßhandel. Seit 2000 arbeitet sie hauptberuflich im öffentlichen Dienst als Jugend- und Seniorenreferentin. Sie ist die Initiatorin zur Gründung der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. und hat gemeinsam mit Petra Nägler-Daniel den Weg zur Gründung bereitet.
Zusätzlichen zur ihren Aufgaben als 1. Vorsitzende begleitet sie Gesprächskreise und berät gerne auch ganz persönlich.

Neben ihren formellen Ausbildungsgängen hat sie sich viel mit Philosophie als Lebenskunst beschäftigt. „Begegnungen, die verändern“ ist das Motto, das sie dem Verein gegeben hat. Es meint sehr verkürzt ausgedrückt frei nach Martin Buber, „Alles wirkliche Leben ist Begegnung“. Und ganz nach Irvin D. Yalom, einflussreicher Psychotherapeut und Autor, ist sie davon überzeugt, dass es jenseits aller Methoden und Beratungstechniken vor allem die Beziehung ist, die in einem guten Gespräch heilt. In Taunusstein-Bleidenstadt aufgewachsen, lebt sie seit 2000 in Hohenstein (Hessen), einer ländlichen Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis. Sie ist ein kommunikativer, tiefgründiger Mensch mit reichlich Humor. Naturverbunden verbringt sie gerne viel Zeit im Garten und wandert mit ihrer Hündin alltäglich durch die schöne Natur. Sie liest gerne und übt sich seit 20 Jahren in der Kampfkunst Tai Chi. Seit 1987 ist sie verheiratet und hat einen Sohn.

Petra Nägler-Daniel (2. Vorsitzende) ist examinierte Krankenschwester und hat 20 Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet, in der Alten- und Krankenpflege und als Pflegedienstleitung. Seit 2010 ist sie im Pflegestützpunkt im Rheingau-Taunus-Kreis als Pflegeberaterin tätig. Sie hat in dieser Zeit eine Weiterbildung zur Pflegeberaterin mit einer Ausbildung zur Care- und Case-Managerin nach DGCC absolviert und hat langjährige Erfahrungen in der Beratung von Angehörigen von Menschen mit Demenz.
Zusätzlichen zur ihren Aufgaben als 2. Vorsitzende begleitet sie Selbsthilfegruppen und bietet persönliche Gespräche an.

Sie ist ein Rheingauer Gewächs und ist mit ihrer Heimat und der Natur- und Kulturlandschaft dort tief verwurzelt. Der Rheingau-Taunus-Kreis ist ihr zuhause und im Besonderen die Menschen, die in dieser Region leben, liegen ihr am Herzen. Die Tätigkeiten in der ambulanten Pflege haben ihr Verständnis für ihren Beruf und für den Umgang mit den Menschen geprägt. Doch trotz ihrer Heimatverbundenheit liebt sie die Ferne und entdeckt gerne zusammen mit ihrem Mann andere Länder und Kulturen und das am liebsten zu Fuß beim Wandern. Ihr Motto ist: Du kannst nur für andere da sein und dich um andere sorgen, wenn du auch für dich selbst da bist und dafür sorgst,  dass es dir selbst gut geht.

Kerstin Molitor (Schatzmeisterin) hat berufsbegleitend das Studium zur Bankbetriebswirtin absolviert und ist seit über 10 Jahren bei einer regionalen Bank für die Privatkunden tätig. Ihre Wurzeln liegen im elterlichen Weingut wodurch die Verbundenheit zu den Menschen und der Kulturlandschaft Rheingau, ihrer Heimat, entstand. Sie lebt schon immer in Oestrich-Winkel, genießt die Nähe zu Familie und Freunden, ist verheiratet und kümmert sich um ihren kleinen Sohn. Sie ist gern stets in Bewegung und tankt Energie beim Sport und in der Natur. Das Thema Demenz und der Kontakt mit Menschen mit Demenz innerhalb der Familie und die Sorgen und Belastungen der Angehörigen brachte sie dazu, sich für den Verein zu engagieren. Ihr Motto lautet: “Wohin du auch gehst, geh´ mit deinem ganzen Herzen.“ (Konfuzius)

Mitarbeiterinnen

Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen“
(Stanislaw Jerzy Lec).

Benedicta Wendler ist Diplom Sozialpädagogin (FH) im Ruhestand. „Mit dem Ruhestand ist nichts beendet, es gibt sogar viele neue Begegnungen und immer etwas Neues zu entdecken und zu erleben“, sagt sie.

Frau Wendler war viele Jahre als Heimleiterin in einer Einrichtung für Menschen mit Demenz tätig und verfügt über eine hohe Kompetenz im Umgang und Beratung von Menschen mit Demenz sowie deren Angehörigen. Mit den Zusatzqualifikationen: Therapeutin für kognitives Training und Verfahrenspflegerin/Werdenfelser Weg hat sie ihr Fachwissen erweitert und spezialisiert und unterstützt mit Ihrer Erfahrung und ihrem Wissen die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. Hier liegt ihr Schwerpunkt in der Begleitung von Gesprächskreisen für Angehörige.

Ingrid Nicolai hat über 30 Jahre für einen großen Verlag im Rhein-Main-Gebiet gearbeitet und als Redakteurin hinter viele Kulissen blicken und Menschen in den unterschiedlichsten Lebenlagen erleben dürfen. Sie ist zertifizierter Coach (DVNLP) und überzeugt, dass eine respekt- und vertrauensvolle Kommunikation das Leben mit sich und Anderen sehr viel freud- und friedvoller, entspannter und spannender machen kann.

Als pflegende Angehörige hat sie die Erfahrung gemacht, dass Liebe und Wissen nicht ausreichen für eine gute Pflege. Ohne Hilfe und Selbstsorge sind die persönlichen Grenzen schnell erreicht. In diesem Sinne liegt ihr auch die Begleitung von Selbsthilfegruppen sehr am Herzen.

Die Wiesbadenerin ist 1997 in den Untertaunus gezogen, hat 2010 mit ihrem Mann in Idstein ein neues Zuhause gefunden. Die Bewegung in der Natur und das Gespräch mit guten Freunden sind für sie Kraftquellen; kreatives Arbeiten mit den Händen hilft ihr, den Kopf frei zu bekommen.

Ingrid Nicolai begleitet Gesprächskreise für Angehörige.