„Wir können am besten für uns selbst und unsere demenziell Erkrankten […] sorgen, wenn wir die Menschlichkeit wahrnehmen, die ins uns allen anwesend ist – und schon immer anwesend war.“
Cameron J. Camp, 2015
In der Pflege scheinen die eigenen Bedürfnisse oft hinten an gestellt zu werden. Das geschieht eher unbewusst. Bedürfnisse haben aber die „unangenehme“ Eigenschaft, dass sie sich nicht gerne verdrängen lassen, und das äußern sie in Unwohlsein bis Aggression.
Wenn wir helfen wollen, müssen wir aber zuallererst mit unseren eigenen Bedürfnissen in Kontakt sein.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Dr. Marshall Rosenberg bietet die Möglichkeit neue Wege in der Kommunikation zu gehen, die für alle Beteiligten positiv und wertschätzend sind. Sie berücksichtigt die Gefühle und Bedürfnisse aller.
Inhalte des Seminars
Anhand von Praxisbeispielen Kommunikationssituationen beleuchten und neue Wege finden.
Wie kann ich lernen meine Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen
Wie kann ich meine Interessen und Bedürfnisse so formulieren, dass andere dies nicht als Kritik verstehen?
Wie kann ich lernen hinter Kritik und Vorwürfen meines Gegenübers seine Gefühle und Bedürfnisse zu hören und somit emphatischer sein?
Wie kann ich hinter „destruktiven“ Worten und Verhalten, die konstruktiven Wünsche und Bedürfnisse hören und darauf eingehen?
Methoden
Die Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshall Rosenberg in Theorie und Praxis kennen lernen, Theoretische Inputs, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Rollenspiel, kreative Methoden, Selbsterfahrung