Emotional berührt – Wissen ausgetauscht

Gelungenes 1. Netzwerk-Frühstück

Begegnungen, die verändern – der Leitsatz der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus wurde beim jüngsten Netzwerk-Treffen in Bad Schwalbach wieder mit Leben gefüllt. Professionelle und ehrenamtliche Akteure, die sich in der Region für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen engagieren, waren eingeladen. Mit Erfahrung, Fachwissen und Herzblut begleiten sie Betroffene mit vielfältigen Angeboten und versuchen auf verschiedenen Ebenen unterstützend zu wirken. Es geht um die Lebensqualität mit und trotz einer demenziellen Erkrankung. Und das nicht nur im hohen Alter. Das neueste Angebot des Vereins ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene mit beginnender Demenz. Die Teilnehmer sind um die 60 Jahre alt. „Und wir fragen uns, ob das Leben jetzt vorbei ist“, erzählt die Initiatorin und möchte diesen Menschen Mut machen.

Dass das gute Miteinander mit anderen Wegbegleitern nicht nur beim Wissenstransfer hilft, sondern auch motiviert und Kraft gibt, wurde bei diesem Netzwerk-Treffen besonders deutlich. Im Arbeitsalltag fehlt oft die Zeit, um sich mal in Ruhe auszutauschen. Wer der Einladung gefolgt war, hatte nun die Möglichkeit, einen Vormittag lang zwanglos und ohne festes Rahmenprogramm alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Und ein reichhaltiges Frühstück gab es – dank einer großzügigen Spende – kostenlos dazu.

Die 1. Vorsitzende Beate Heiler-Thomas und Petra Nägler-Daniel, 2. Vorsitzende, freuten sich über die zahlreichen Gäste und die positiven Rückmeldungen. „Was nehmen Sie mit nach Hause?“, wollten sie wissen. Neue Kontakte, viele Anregungen, mehr Zuversicht, das gute Gefühl, mal viel Zeit für Gespräche zu haben. Es wurde Wissen ausgetauscht, „ich war aber auch emotional sehr berührt“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Alle waren sich einig: „Das wollen wir wieder machen.“ 

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